Die Schweiz in den 1950er Jahren. Der Stromverbrauch steigt unweigerlich. Neue Talsperren und Stauseen scheinen eine nachhaltige Lösung für das Problem. Die Zürcher Beamten Pfister und Meier sollen im Auftrag der Stadt und der Elektrizitätswerke die Talbewohner des Gettlichtals mit finanziellen Entschädigungen vom freiwilligen Wegzug überzeugen. 

Die Bergbäuerin Marie Schlatter hadert mit sich und der Entscheidung das Angebot anzunehmen. Die Mauer ist beschlossene Sache und als Frau hat sie kein Recht auf Mitbestimmung. Das einsame Bergleben ist hart und die finanziellen Aussichten verlockend. Maries Mann Alois ist vor einigen Jahren verstorben, doch bis heute hat sie diesen Verlust nicht verarbeitet. Die Wurzeln greifen tief; ihr ganzes Leben hat sie auf diesem Talboden verbracht, Leid aber auch Freud erlebt. Das herzugeben ist eine schwere Bürde. 

Als sie erfährt, dass der Friedhof auf dem Alois begraben liegt vor der Flutung zubetoniert werden soll entlädt sich ihre Wut in einem verzweifelten Akt der Zerstörung. Er wird den Lauf der Dinge nicht aufhalten und Marie muss den Abschied akzeptieren. Von ihrer Heimat aber auch von Alois. Sie spürt, dass jedes Ende unweigerlich auch ein Anfang ist.

 

BUCH UND REGIE / Michael Schwendinger 

KAMERA / Hannes Cullum 

SCHNITT / Andri Erdin 

KOSTÜM / Rebecca Zesiger 

PRODUCTION DESIGN / Lena Wenig 

MUSIK / Paul Märki & Vera Cathrein

SOUNDDESIGN / Julian Fuchs

MASKE / Rose Zubler 

REGIEASSISTENZ / Konstantin Shishkin 

SCRIPT / CONTINUITY / Leonardo Mastrogiacomo 

OBERBELEUCHTER / Aurelio Ghirardelli 

SET-AUFNAHMELEITUNG / Camile Briffod 

KAMERAASSISTENZ / Pascale Egli 

AUSSTATTUNGSASSISTENZ / Kiri Spanowicz 

ZUSATZBELEUCHTERIN / Isabelle Simmen 

CATERING / Flavio Moretti & Jonas Wittmann 

RUNNER / Jonas Wittmann, Viviane Zibung & Dario Antonaci 

MISCHUNG / Julian Fuchs & Gregg Skerman 

HERSTELLUNGSLEITUNG / Filippo Bonacci 

MENTORAT / Manuel Hendry & Silke Fischer

Cast:

Lilian Näf, Christof Oswald,

Jonas Götzinger, Dan Wiener, Fabian Müller